Gesundheit

Wasser im Ohr: was tun? Einfacher Handgriff holt Wasser aus dem Ohr

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Frau liegt am Strand: Nach dem Schwimmen kann sich Wasser im Ohr ansammeln. Um Entzündungen zu vermeiden, sollten Sie es aus dem Gehörgang holen. (Quelle: Zoonar RF/imago images)

Es ist nicht nur lästig, sondern kann auch gefährlich werden: Wasser im Ohr. Im schlimmsten Fall leidet das Hörvermögen. Mit einem Trick kriegen Sie die Flüssigkeit aber raus. 

Wasser im Ohr ist unangenehm – und unter Umständen auch gefährlich. Denn Feuchtigkeit weicht die Haut im Ohr auf. Gelangen dann mit dem Wasser auch Bakterien in den Gehörgang, können sie ins Gewebe eindringen und dort schmerzhafte Entzündungen verursachen. Betroffene sollten deshalb versuchen, das Wasser aus dem Ohr zu holen. Das rät Roland Laszig, Direktor der Universitäts-HNO-Klinik Freiburg, in der Zeitschrift “Good Health” (Ausgabe 5/2019).

Wasser mit Unterdruck rausholen

Am besten geht das, indem man die flache Hand auf das betroffene Ohr presst und dann wieder loslässt. Das erzeugt einen Unterdruck, der das Wasser aus dem Ohr saugt. Funktioniert das nicht, sind aber auch andere Methoden erlaubt – Hüpfen, Fönen oder Neigen des Kopfes etwa. Gegenstände sollte man aber keine ins Ohr stecken, das gilt auch für Wattestäbchen.

Gelangt besonders viel Wasser ins Ohr, quillt eventuell das Ohrenschmalz auf. Betroffene merken das daran, dass sie nur noch gedämpft hören – und das oft tagelang. In solchen Fällen geht man besser zum Arzt: Der kann das Ohr mit Wasser ausspülen und das aufgeweichte Ohrenschmalz dann absaugen.

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