Gesundheit

Depressionsrisiko: Antibaby-Pille bekommt neuen Warnhinweis

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Frau hält Antibabypille: Eine dänische Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen hormonellen Verhütungsmitteln und Suizidrisiken. (Quelle: nensuria/Getty Images)

Eine dänische Studie sieht einen Zusammenhang zwischen hormoneller Verhütung und gesundheitlichen Risiken. Beipackzettel sollen deshalb zukünftig eine Warnung mehr enthalten. 

Ein neuer Warnhinweis auf den Beipackzetteln von Verhütungsmitteln wie der Antibabypille informiert künftig über mögliche Nebenwirkungen wie Depressionen. Auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittelagentur werde dieser Warnhinweis in die Fach- und Gebrauchsinformation aufgenommen, teilt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit.

Dänische Studie sieht Zusammenhang zwischen Suizidrisiko und Pille

Hintergrund ist eine dänische Studie, die die hormonelle Verhütung in Zusammenhang mit einem Suizidrisiko brachte. Tatsächlich ist bekannt, dass depressive Verstimmungen und Depressionen als Nebenwirkung hormoneller Verhütungsmittel auftreten können. Depressionen können schwerwiegend sein und sind ein Risikofaktor für Suizid.

Laut BfArM soll mit dem neuen Warnhinweis geraten werden, sich im Fall von Stimmungsschwankungen und depressiven Symptomen – auch wenn diese kurz nach Einleitung der Behandlung auftreten – einen Arzt aufzusuchen.

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